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Bewerbungsverfahren

Das Bewerbungsverfahren des Schulentwicklungspreises Gute gesunde Schule gliedert sich in drei aufeinanderfolgende Phasen mit unterschiedlichen Instrumenten. Dieses sind:

  • Bewerbungsfragebogen (Phase 1),
  • Dokumentenanalyse (Phase 2),
  • ein Ortstermin in der Schule mit leitfadengestütztem Interview und Rundgang (Phase 3).

Nach jeder Phase erfolgt eine Bewertung mit anschließender Information über das Ergebnis sowie das Weiterkommen oder Ausscheiden.

Grundlage des Bewerbungsverfahrens ist der Ansatz der guten gesunden Schule, welcher die Schulentwicklung und das schulische Qualitätsmanagement mit Gesundheitsförderung und Prävention verknüpft.

Daher sind sowohl die festgelegten Inhalte der Bewerbungsunterlagen als auch die Kriterien der Bewertung an sechs ausgewählten Qualitätsbereichen der guten gesunden Schule ausgerichtet:

  • Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen
  • Tagesstrukturen und Angebote
  • Schulklima
  • Kooperation, Teamarbeit und Partizipation
  • Gesundes Lehren und Lernen
  • Gesundheitsmanagement

In Phase 1 geben die Bewerberschulen mit Hilfe des Online-Fragebogens, durch Ankreuzen, einen Überblick zum aktuellen Stand ihrer Schulentwicklung in den sechs Qualitätsbereichen und zur Umsetzung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Die Bewertung nach dieser ersten Phase erfolgt somit ausschließlich auf Grundlage der Selbsteinschätzung der Schule.

Das Ausfüllen des  Bewerbungsfragebogens erfolgt in einem passwortgeschützten Schulbereich und setzt somit vorab eine Online-Registrierung voraus. Bis zum 31.05.2019 können sich Schulen aus Nordrhein-Westfalen für den Schulentwicklungspreis Gute gesunde Schule 2019/20 bewerben!

In Phase 2 wird die Verknüpfung zwischen Gesundheitsförderung und Qualitätsentwicklung an den Bewerberschulen stärker in den Fokus genommen. Die Schulen reichen daher zur Erläuterung und Vertiefung der Aussagen in Phase 1 Dokumente ein, die die zentrale Leitidee und die Ausrichtung ihres schulischen Handelns deutlich machen und die Verfahrensweisen und Instrumente zur schulischen Qualitätssicherung abbilden.

In dieser zweiten Phase erfolgen die Dokumentenanalyse und die Bewertung somit auf Grundlage der vorhandenen schulischen Konzepte, in denen die Verknüpfung von Gesundheit und Qualität an guten gesunden Schulen deutlich werden sollte.

In Phase 3 wird die praktische Umsetzung („gelebte Praxis“) der schulischen Konzepte im Rahmen eines Ortstermins in den Blick genommen. Zur Vorbereitung werden die Schulen aufgefordert, in einem Fragebogen Angaben zu konkreten schulischen Maßnahmen in den sechs Qualitätsbereichen zu machen und zwei bis drei Schulentwicklungsvorhaben stichpunktartig zu skizzieren und mit entsprechenden Dokumenten zu belegen. Im Rahmen des Ortstermins werden die eingereichten schriftlichen Konzepte und die erlebte Praxis, durch den Schulrundgang und das leitfadengestützte Interview mit Vertretern der Schulgemeinschaft, zusammengeführt und abgeglichen.

Somit erfolgen die abschließende Bewertung und die Auszeichnung der Preisträgerschulen auf einer breiten Basis von Theorie und Praxis der Schulentwicklung zur guten gesunden Schule.

Die Dokumentenanalyse sowie der Ortstermin mit Interview und der Schulrundgang werden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Unfallkasse NRW durchgeführt. Das Bewertungsteam ist multiprofessionell mit Pädagogen, Psychologen, Ingenieuren, ehemaligen Schulleitungen und Lehrerinnen und Lehrern aufgestellt. Für alle Instrumente und Verfahren liegen kriteriengestützte Bewertungsvorgaben vor, welche stetig auf der Grundlage einer Evaluation weiterentwickelt werden.